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                         Implantat – die künstliche Zahnwurzel

SPI ®Implantat / Fa. Thommen Medical, CH-Waldenburg

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, meist aus Titan, welche operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt werden.
Zur Versorgung fehlender Zähne sind Implantate besonders geeignet, wenn die Nachbarzähne noch gesund sind und somit das Beschleifen vermieden werden kann.
Zahnimplantate geben aber auch Prothesen und Brückenkonstruktionen sicheren Halt, weil der Zahnersatz auf den Implantaten eine bessere Abstützung und Verankerung finden kann.

Zahnimplantate - für ein Stück mehr Lebensqualität.

Eine genaue Voruntersuchung unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Wünsche ist bei der Implantatbehandlung unerlässlich, denn die Vorraussetzungen für einen langfristigen Erhalt der Zahnimplantate sind eine ausreichende Knochenqualität und -quantität sowie eine perfekte Mundhygiene.
Das nebenstehende Bild verdeutlicht sehr eindrucksvoll die präzise Feinmechanik der heutigen Implantatsysteme.

 
Der operative Eingriff - vom Plan zum Zahn
 
Zuerst erfolgt die Analyse und Vermessung der Röntgenaufnahmen, sowie der Patientengebissmodelle.
Sind Länge und Durchmesser der Implantate ermittelt, kann mit dem operativen Eingriff begonnen werden.
Unter Lokalbetäubung wird zunächst mit einem Spezialbohrer im Kiefer eine genau passende Bohrung für die wurzelförmige Schraube (Implantat) geformt. Das Implantat wird anschließend eingeschraubt.
Nach einer Einheilphase von ca. 6-8 Wochen, fügen wir das Aufbauelement in das Implantat ein, setzen die Zahnkrone auf und verbinden diese fest mit dem Implantataufbau. Das Implantat kann nun voll belastet werden.
 
Veranschaulichung anhand eines Patientenfalles aus unserer Praxis:
 
Bild 1.
Ausgangssituation mit starker Frontzahnfehlstellung und Verlust des linken, mittleren Schneidezahnes.
Bild  2.
Röntgen-Kontrollaufnahme nach 6 Wochen Implantateinheilzeit.

Bild 3.

Zustand nach linksseitiger Implantation und Präparation des rechten, mittleren Schneidezahnes für Kronenversorgung (8 Wochen nach der Implantation).

Bild 4. und 5.

Provisorische Versorgung des abgeschliffenen Frontzahnes, sowie der Frontzahnlücke mittels einer Kunststoff-Klammerprothese für die Zeit bis zur definitiven Eingliederung des Zahnersatzes. Auf dem Implantat ist die Zahnfleischkappe zu erkennen, welche unmittelbar nach der Implantatfreilegung eingesetzt wird. Auf dem Bild 5 ist ebenso die starke Drehung des rechten, mittleren Schneidezahnes gut erkennbar. 

Bild 6.

Endresultat mit einer Keramikkronenversorgung des ehemals schief stehenden, rechten Schneidezahnes und einer Keramikkronenversorgung des Implantates.

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Nähere Informationen zu den von uns verwendeten Implantatsystemen finden Sie unter www.camlog.de, www.straumann.de und www.astratech.de.
  
 
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